Emma, 27 – „Mein Brain Fog verschwand schon in der ersten Woche“

Emma ist 27 Jahre alt, kommt aus Oulu und steht kurz vor ihrem Masterabschluss. Sie lebt seit vielen Jahren mit Depressionen und Angstzuständen. Ihre Symptome begannen schon früh, und während der Schulzeit waren ihre Angstzustände so stark, dass sie zeitweise im Fernunterricht lernen musste.

„Ich war schon immer eher anfällig für Angstzustände und habe schon lange depressive Symptome. Ständiges Grübeln kostet unglaublich viel Energie“, erzählt Emma.

Im Laufe der Jahre hat Emma sowohl Psychotherapie als auch Medikamente ausprobiert. Beides hat ihr geholfen, aber ihre Symptome sind nie ganz verschwunden. Besonders belastend im Alltag waren starke Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Brain Fog und anhaltende innere Unruhe.

„Obwohl ich viel geschlafen habe, fühlte ich mich nie wirklich erholt. Meine Gedanken kamen nicht richtig in Gang, und ich kam mit meiner Abschlussarbeit einfach nicht voran.“

Eine neue Option über den studentischen Gesundheitsdienst

Über den finnischen studentischen Gesundheitsdienst (FSHS) erfuhr Emma von der Sooma-Therapie, nachdem ihr Therapeut sie darauf aufmerksam gemacht hatte.

„Ich hatte vorher noch nie davon gehört, aber ich dachte: Warum nicht einfach ausprobieren?“

Sie begann die Sooma-Therapie zusätzlich zu ihrer bestehenden Therapie und Medikation.

Spürbare Veränderungen schon in der ersten Woche

Emma bemerkte die ersten Veränderungen schnell.

„Der Brain Fog verschwand schon in der ersten Woche. Das war wahrscheinlich die größte Veränderung. Meine Gedanken wurden klarer, und ich konnte mich viel besser konzentrieren.“

Gleichzeitig verbesserte sich ihr Energielevel. Das Aufstehen am Morgen fiel ihr leichter, ihr Appetit kehrte zurück und alltägliche Aufgaben wurden wieder besser bewältigbar. Auch ihre Abschlussarbeit kam endlich wieder voran.

„Es fiel mir leichter, Dinge anzufangen, weil sie sich nicht mehr so überwältigend angefühlt haben.“

Emma begann auch, zu ihren Hobbys zurückzufinden. Während der 30-minütigen Behandlung wird empfohlen, etwas zu tun, das einen mental aktiviert. Sie entschied sich dafür, wieder Klavier zu spielen. Mit der Zeit wurde das Spielen ein fester Bestandteil ihrer Routine – und bald spielte sie auch außerhalb der Behandlung wieder häufiger.

Schlaf und Energie im Gleichgewicht

Emma hatte seit ihrer Kindheit mit Schlafproblemen zu kämpfen – entweder schlief sie zu viel, hatte Schwierigkeiten beim Einschlafen oder wachte nachts auf. Während der Behandlung verbesserte sich ihr Schlaf deutlich.

„Ich wache nachts zwar noch manchmal auf, aber nicht mehr so oft, und mein Schlaf fühlt sich erholsamer an. Mit mehr Energie brauchte ich tagsüber keine Nickerchen mehr.“

Auch ihre allgemeine Energie und körperliche Belastbarkeit verbesserten sich. Der Alltag fiel ihr leichter, und gleichzeitig kam ein neues Gefühl von Hoffnung zurück.

Gut in den Alltag integrierbar

Die Sooma-Therapie ließ sich problemlos in Emmas Alltag integrieren. Die 30-minütigen Sitzungen waren einfach einzuplanen.

„Ich habe die Behandlung meistens nachmittags gemacht, wenn ich nach Hause kam. Es wurde auch zu einem ruhigen Moment nach dem Tag.“

Nebenwirkungen hatte sie keine.

Mehr Hoffnung und Zuversicht

Für Emma war eine der wichtigsten Veränderungen das wiedergewonnene Gefühl von Hoffnung.

„Wenn man schon lange kämpft, ist es unglaublich wichtig, echte Veränderungen zu spüren. Es hat mir gezeigt, dass sich Dinge noch verbessern können.“

Sie hat das Gefühl, dass die Behandlung ihr Selbstvertrauen gestärkt hat und es ihr leichter fällt, in die Zukunft zu blicken – auf ihren Abschluss und den Einstieg ins Berufsleben.

„Es ist einen Versuch wert“

Emma möchte andere Menschen mit Depressionen dazu ermutigen, offen für verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zu bleiben.

„Bei Depressionen muss man oft verschiedene Dinge ausprobieren, bevor man das Richtige findet. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man es versuchen. Man hat eigentlich nichts zu verlieren.“

Aktuell nähert sich Emma ihrem Abschluss in einer deutlich stabileren Situation als zuvor. Die Depression ist noch Teil ihres Lebens, aber sie lässt sich besser bewältigen – und die Zukunft fühlt sich heller an als schon lange nicht mehr.