Zwei Wege für den Einstieg in Sooma tDCS™
Die nichtinvasive Hirnstimulation lässt sich auf zwei Wegen in Ihre Praxis integrieren. Sie können Patienten mit ihren eigenen Sooma tDCS-Geräten behandeln – mit voller Kontrolle über Protokolle und mit on-line Überwachung der Behandlung. Oder Sie verweisen Patienten, die die Kapazität Ihrer Einrichtung übersteigen, an Soomas Heimtherapie-Programm, das die PAtienten dann selbst erwerben und durchführen.
Die meisten Einrichtungen beginnen mit eigenen Geräten – dieser Weg hält die Behandlung innerhalb Ihres Versorgungspfads und kann durch den Bahndler individuell an den Patienten angepasst werden kann.
Option 1: Mit eigenen Sooma tDCS-Geräten behandeln
Der vollständige klinische Werkzeugkasten, unter Ihrer Kontrolle
Sie erwerben Sooma tDCS-Geräte für Ihre Einrichtung und setzen sie bei Ihrer geeingneten Patiente ein. Das Gerät gehört Ihnen: Es ist ein wiederverwendbares Medizinprodukt ihrer Praxis, kein Patientenprodukt. Das Gerät kann bei mehreren Patienten verwendet werden, indem lediglich die Verbrauchsteile (Elektrodenpads) gewechselt werden. Nach der Anfangsinvestition beschränken sich die laufenden Kosten für jeden weiteren Patienten auf die Verbrauchsmaterialien – das macht tDCS als reguläre Leistungslinie skalierbar und nicht nur zu einer gelegentlichen Intervention.
Was Ihnen dieser Weg bietet:
Fernüberwachung über das Sooma Clinician Portal. Behandlungsprotokolle, Adhärenzdaten, Dosierung und von Patienten ausgefüllte Fragebogen – unabhängig davon, ob der Patient in Ihrer Einrichtung stimuliert oder zu Hause unter Ihrer Eon-line-Aufsicht.
Beide Indikationen, eine Plattform. Protokolle für Depression und chronische Schmerzen auf demselben Gerät.
Volle Parameterkontrolle. Sitzungsdauer, Intensität, Anzahl der Sitzungen pro Tag und Gesamtdauer der Behandlung legen Sie fest – entsprechend dem patientenspezifischen Bedarf, den Ihre Diagnose bestimmt, und nicht nach einem festen Programm.
Individualisierte Protokolle. Intensität in der Akutphase, Ausschleichen, Erhaltungsschemata und Wiederbehandlung nach Rückfall sind allesamt klinische Entscheidungen, die Sie treffen. Vorgefertigte Protokollvorlagen stehen ebenfalls zur Verfügung, um ihnen ihren Arbeitsablauf zu vereinfachen.
Erstattungswege. In vielen Märkten können die Abrechnungsziffern für klinische und telemedizinische Konsultationen auf tDCS-Sitzungen angewendet werden.
Eine abrechenbare Leistung. Abklärung, Behandlungszyklus und Nachsorge sind abrechenbare klinische Leistungen, und das Gerät unterstützt ein definiertes Versorgungspaket statt eines einmaligen Produktverkaufs.
Zugang zu Schulung und Support von Sooma. Unser klinisches Team steht bereit, um Sie in jedem Schritt zu schulen und zu unterstützen.
Geeignet für: jedes Umfeld, in dem tDCS in einen dauerhaften Versorgungspfad eingebettet wird, Einrichtungen, die Patienten in der Akutphase behandeln, Patienten mit komplexer Vorgeschichte oder Komorbidität, therapieresistente Fälle sowie Patienten, deren Protokoll je nach Ansprechen angepasst werden muss.
Für den Einstieg: eine Demo und klinische Einführung, Onboarding und Schulung des Personals, dann Ihre ersten Patienten. Das Onboarding ist in der Regel innerhalb weniger Wochen abgeschlossen, und es ist keine spezielle Infrastruktur erforderlich.
Option 2: Patienten an die Sooma-Heimtherapie verweisen
Zugang für Patienten, die Sie nicht in der Klinik behandeln können
Sooma tDCS™ Home Therapy ist ein standardisiertes, sechsmonatiges Behandlungsprogramm, das der Patient direkt bei Sooma erwirbt und zu Hause durchführt – geführt von der Sooma App. Es ist ein vom Klinikgerät getrenntes Produkt, mit festem Protokoll und einer festen Anzahl von Sitzungen. Es ist eher der Kauf einer definierten Anzahl von Behandlung als der Kauf eines Geräts.
Diesen Weg gibt es, weil der Zugang zur Versorgung ungleich ist. Manche Patienten wohnen zu weit von einer behandelnden Einheit entfernt, manche Dienste können nach der Akutphase keine Fortsetzungstherapie anbieten, und manche Einrichtungen sind überhaupt nicht dafür ausgestattet, gerätebasierte Therapien durchzuführen. Manche Einrichtungen haben lange Wartelisten und können Patienten nicht sofort versorgen. Für diese Patienten ist ein standardisiertes, selbst durchgeführtes Programm deutlich besser als gar keine Behandlung.
Was der Patient erhält: ein CE-zertifiziertes, für die Heimanwendung konfiguriertes Gerät, einen strukturierten, sechsmonatigen Behandlungsplan, die geführte App und den Kundensupport von Sooma. Kauf, Lieferung, Abrechnung und Support-Beziehung bestehen zwischen Sooma und dem Patienten.
Was nicht enthalten ist: individuelle Protokollgestaltung, klinische Nachsorge, Ergebnisüberwachung oder Fernaufsicht. Das Programm ist fest vorgegeben und wird selbst durchgeführt. Eine Fernüberwachung des Verlaufs über ein Ärzte-Dashboard ist nicht möglich; Sie können jedoch weiterhin eingebunden sein, um den klinischen Mehrwert einer ärztlichen Begleitung zu bieten.
Geeignet für: Patienten, die ohne Anpassung zum Standardprotokoll passen, Patienten, die nach einer anderswo durchgeführten Akutbehandlung die weitere Behandllung zu Hause fortsetzen, sowie Patienten, die über eine behandelnde Einheit keinen Zugang zu einer gerätebasierten Therapie haben.
So ermöglichen Sie diesen Patientenzugang: Leiten Sie den Patienten an den Sooma-Onlineshop weiter. Auf Ihrer Seite sind kein Konto, kein Vertrag und kein Verwaltungsaufwand erforderlich, und Ihre Einrichtung muss keine Gerätelogistik übernehmen.
Das Hybridmodell: in der Klinik beginnen, zu Hause fortsetzen
Wo die meisten Langzeitpatienten landen
Für viele Patienten ist nicht die Akutbehandlung die Hürde, sondern alles danach. Für ein paar Wochen täglich in eine Klinik zu kommen, ist machbar. Eine Erhaltungsstimulation über Monate aufrechtzuerhalten – mit den damit verbundenen Fahrten und Terminen – oft nicht.
Das Hybridmodell löst dies:
Akutphase in Ihrer Einrichtung. Sie bestätigen die Eignung, führen den intensiven Behandlungszyklus auf Ihrem eigenen Gerät mit der Intensität und Häufigkeit durch, die das Beschwerdebild des Patienten erfordert, und beurteilen das Ansprechen mit Ihrem eigenen Protokoll.
Übergang. Für Responder, die den Nutzen erhalten müssen, aber nicht weiter in einen Einrichtung kommen können, besprechen Sie die Fortsetzung mit dem standardisierten Heimprogramm, das der Patient anschließend bei Sooma erwirbt.
Fortgesetzter klinischer Kontakt, zu Ihren Bedingungen. Sie behalten die therapeutische Beziehung. Regelmäßige Kontrolltermine – aus der Ferne oder persönlich –, um Symptomverlauf, Behandlungsansprechen und einen möglichen Bedarf an Re-Intensivierung zu prüfen, können als definierte, abrechenbare Nachsorgeleistung angeboten werden.
So bleibt die klinisch anspruchsvolle Phase dort, wo klinisches Urteilsvermögen gefragt ist, während die logistisch anspruchsvolle Phase in ein Format verlagert wird, das der Patient tatsächlich durchhalten kann. Zudem wird der Fall vermieden, dass ein Patient, der gut angesprochen hat, die Behandlung abbricht, weil die Fortsetzung zu umständlich war.
Einrichtungen mit höheren Fallzahlen an Erhaltungspatienten kommen oft zu einem weiteren Schluss: Sobald eine Kohorte von Patienten in der Langzeitfbehandlung ist, bietet es bessere Übersicht und bessere Wirtschaftlichkeit, sie auf Klinikgeräten unter Portal-Überwachung zu halten. Unser klinisches Team rechnet dies gern für Ihren konkreten Patientenfluss durch.
Auf einen Blick
| Ihr eigenes Sooma-Gerät | Sooma-Heimtherapie | |
| Was geliefert wird | Multi-Patienten-Stimulationsgerät für Ihre Einrichtung | Festes sechsmonatiges Behandlungsprogramm für einen Patienten |
| Gekauft von | Ihrer Organisation | Patienten, direkt bei Sooma |
| Protokoll | Vom Behandler festgelegt und angepasst | Fest, standardisiert |
| Sitzungen pro Tag | Vom Behandler festgelegt | Eine, fest |
| Sitzungsdauer | Anpassbar | 30 Minuten, fest |
| Stimulationsausgang | Anpassbar innerhalb des zugelassenen Bereichs | 2 mA Gleichstrom, fest |
| Sitzungen insgesamt | Unbegrenzt / vom Behandler festgelegt | 80 Sitzungen über sechs Monate |
| Fernüberwachung (Sooma Portal) | Ja | Nein |
| Patienten pro Gerät | Für Ihre gesamte Patientenschaft wiederverwendet | Ein Patient |
| Ärztliche Betreuung | Durch Sie | Nicht Teil des Angebots |
Welcher Weg passt zu Ihren Patienten?
Wählen Sie eigene Geräte, wenn Sie mehrere Patienten behandeln möchten, tDCS in einen dauerhaften Dienst integrieren wollen, akute oder komplexe Fälle behandeln, Protokolle an das Ansprechen anpassen möchten oder Ergebnisdaten benötigen.
Verweisen Sie an die Heimtherapie, wenn der Patient dem Standardprotokoll unverändert entspricht, eine Langzeitfortsetzung statt einer Akutbehandlung benötigt und keinen praktikablen Zugang zu einer vom Behandler durchgeführten Stimulation hat.
Kombinieren Sie beides, wenn Ihre Patienten in der Klinik gut ansprechen, die Terminlast aber langfristig nicht tragen können.
Die beiden sind keine Alternativen, die man am Preis gegeneinander abwägt. Es sind unterschiedliche Dinge: Das eine ist eine klinische Fähigkeit, die Ihr Dienst erwirbt, das andere eine standardisierte Behandlung, die ein Patient kauft. Die vom Arzt geleitete Behandlung bleibt der höchste Versorgungsstandard und die empfohlene Option, wo immer sie zugänglich ist.
Nicht sicher, welcher Weg zu Ihrem Dienst passt?
Unser klinisches Team arbeitet mit über 300 Krankenhäusern und Kliniken zusammen und geht mit Ihnen Ihren Patientenpfad, Ihre Fallzahlen und Ihr Umfeld durch.