Behandlung der Depression mit Sooma tDCS
Wirksame Depressions-behandlung – in der Klinik oder zu Hause
Depressionen sind weltweit eine Volkskrankheit und belasten Millionen von Menschen in allen Altersgruppen und mit unterschiedlichem Hintergrund – und die meisten von ihnen warten immer noch auf eine wirksame Behandlung.
Sooma tDCS™ ist ein nach EU-MDR zugelassenes Hirnstimulationsgerät zur Behandlung von Depressionen. Es ist ein Werkzeug, mit dem Ärztinnen und Ärzte eine wirksame und sichere Versorgung sowohl in der Klinik als auch zu Hause anbieten können.
Sanfte Stimulation für ein depressives Gehirn
Die Behandlung erfolgt über ein handliches, einfach zu bedienendes Gerät und eine bequeme Kopfhaube. Das Gerät gibt eine sanfte elektrische Stimulation an den dorsolateralen präfrontalen Kortex ab – den Bereich des Gehirns, der von Depressionen am stärksten betroffen ist. Diese Technologie wird als transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bezeichnet.
Als erstes nach EU-MDR zugelassenes tDCS-System zur Behandlung von Depressionen ist Sooma tDCS nichtinvasiv und medikamentenfrei und kann entweder als Erstlinientherapie oder ergänzend zu einer medikamentösen Therapie oder Psychotherapie eingesetzt werden.
Das Gerät kann flexibel in einer Klinik mit hohem Patientenaufkommen eingesetzt oder einem Patienten zur selbstständigen Anwendung mit Fernüberwachung verordnet werden. Unabhängig davon, wo die Behandlungen stattfinden, behält die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt die volle Kontrolle.
Die Evidenz auf einen Blick
Sooma tDCS stützt sich auf eine wachsende Grundlage randomisierter kontrollierter Studien, Meta-Analysen, internationaler Leitlinien und klinischer Praxiserfahrung mit mehr als 30.000 Patienten in über 35 Ländern.
1. Lõokene, M, Markov N, Nikander M, et al. Reduction of symptoms in patients with major depressive disorder after transcranial direct current stimulation treatment: A real-world study. Journal of Affective Disorders Reports, Volume 8, 2022. https://doi.org/10.1016/j.jadr.2022.100347
2. Fregni F, El-Hagrassy MM, Pacheco-Barrios K, Carvalho S, et al. Evidence Based Guidelines and Secondary Meta-Analysis for the Use of Transcranial Direct Current Stimulation in Neurological and Psychiatric Disorders. Int J Neuropsychopharmacol. 2021 Apr 21;24(4):256-313. https://doi.org/10.1093/ijnp/pyaa051
3. Woodham RD, Selvaraj S, Lajmi N, et al. Home-based transcranial direct current stimulation treatment for major depressive disorder: a fully remote phase 2 randomized sham-controlled trial. Nat Med. 2024 Oct 21.
4. Antal A, Bjekić J, Ganho-Ávila A, et al. Low intensity transcranial electric stimulation: Safety, ethical, legal regulatory and application guidelines (2017-2025: An update) – endorsed by the European Society for Brain Stimulation (ESBS) and by the International Federation for Clinical Neurophysiology (IFCN). Clin Neurophysiol. 2026;184:2111436. doi:10.1016/j.clinph.2025.2111436
Gezielte Behandlung dort, wo sie gebraucht wird
Depressionen gehen mit einem funktionellen Ungleichgewicht zwischen den beiden Seiten des präfrontalen Kortex und einer Unteraktivität des linken dorsolateralen präfrontalen Kortex (DLPFC) einher – einer Region, die für die Stimmungsregulation zentral ist.
Sooma tDCS ist darauf ausgelegt, dieses Ungleichgewicht direkt anzugehen. Zwei auf der Kopfhaut über dem präfrontalen Kortex platzierte Elektroden geben einen sanften, konstanten elektrischen Strom (2 mA) ab. Anstatt die Neuronen zum Feuern zu zwingen, verschiebt der Strom subtil die Ruheerregbarkeit der Neuronen unter jeder Elektrode und führt den unteraktiven linken DLPFC zu einem typischeren Aktivitätsniveau zurück.
So läuft die Behandlung ab
Der Patient kann die Behandlungssitzung selbst durchführen – in der Klinik oder zu Hause. So werden die personellen Ressourcen im Gesundheitswesen effizient genutzt, da das Personal während der Sitzung andere Aufgaben erledigen kann.
Wird die Sitzung zu Hause durchgeführt, ermöglicht Sooma Portal den Ärztinnen und Ärzten, die Behandlungen aus der Ferne zu verwalten und zu überwachen.
Für verschiedene Patientengruppen geeignet
Sooma tDCS ist ein zusätzliches Instrument im therapeutischen Repertoire der Ärztinnen und Ärzte. Es ist nicht für alle geeignet, bietet der Ärztin bzw. dem Arzt jedoch viel Flexibilität.
Die Behandlung kann als Erstlinientherapie, als Ergänzung zu Antidepressiva oder Psychotherapie oder als Alternative für Patienten eingesetzt werden, die Medikamente nicht vertragen oder vermeiden möchten. Sie eignet sich oft besonders gut für Patienten, die unter unerträglichen Nebenwirkungen oder Absetzschwierigkeiten mit Antidepressiva litten, für diejenigen, die eine nichtinvasive, medikamentenfreie Option wünschen, sowie für jene, bei denen eine Behandlung zu Hause den Zugang oder die Therapietreue verbessern würde.
Ein Ansprechen ist am wahrscheinlichsten bei leichter bis mittelschwerer Depression und bei Patienten, die wenige oder keine begleitenden Psychopharmaka einnehmen – in unserer Praxisstudie* waren die Ansprechraten in leichteren Fällen am höchsten. Patienten mit therapieresistenter Depression oder erheblichen Komorbiditäten können ebenfalls profitieren, benötigen jedoch in der Regel längere Behandlungszyklen und Erhaltungssitzungen; die Erwartungen sollten entsprechend gesetzt werden.
* Lõokene M, Markov N, Nikander M, Neuvonen T, Dilkov D. Reduction of symptoms in patients with major depressive disorder after transcranial direct current stimulation treatment: A real-world study. Journal of Affective Disorders Reports, Volume 8, 2022. https://doi.org/10.1016/j.jadr.2022.100347.
Sooma genießt das Vertrauen der Klinik-Ärzt*innen















Fallbeispiele aus der Praxis
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