Sooma tDCS – Schmerzmanagement

Wirksame Linderung chronischer Schmerzen – in der Klinik oder zu Hause

Chronische Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgie, Arthrose und neuropathische Schmerzen betreffen Millionen von Menschen und sind oft schwer zu kontrollieren. Medikamentöse Optionen können durch Verträglichkeit, Abhängigkeitsrisiko und unvollständige Linderung begrenzt sein.

Sooma tDCS™ ist ein nach EU-MDR zugelassenes Hirnstimulationsgerät für chronische Schmerzen. Es ist ein Werkzeug, mit dem Ärztinnen und Ärzte eine wirksame, medikamentenfreie Versorgung anbieten können – als eigenständige Behandlung oder ergänzend zu einer bestehenden Schmerztherapie, in der Klinik oder zu Hause.

Die Evidenz auf einen Blick

Sooma tDCS stützt sich auf eine umfangreiche Grundlage randomisierter kontrollierter Studien, Meta-Analysen und internationaler Leitlinien zum Schmerzmanagement.

Icon representing more than half of patients responding to Sooma tDCS treatment

Bei verschiedenen Schmerzerkrankungen dem Placebo überlegen

In den infrage kommenden randomisierten kontrollierten Studien – 7 zur Fibromyalgie (355 Patienten), 6 zur Kniearthrose (428 Patienten) und 9 zu neuropathischen Schmerzen (211 Patienten) – reduzierte anodales tDCS die Schmerzintensität stärker als die Scheinstimulation. (1)

Level A recommendation award icon

Internationale Empfehlung des Grades B

Die internationalen evidenzbasierten Expertenleitlinien von 2021 geben tDCS eine Empfehlung des Grades B – sowohl für neuropathische Schmerzen als auch für Fibromyalgie. (2)

Shield icon representing the well-established safety profile of Sooma tDCS

Gut belegtes Sicherheitsprofil

In der Literatur zu klinischen Studien wurden mit tDCS keine schwerwiegenden Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Typische Nebenwirkungen sind leicht und vorübergehend – Kribbeln, Wärmegefühl und Jucken an der Elektrodenstelle. Die Abbruchraten sind niedrig und vergleichbar mit denen der Scheinstimulation, es treten keine Absetzeffekte auf, und die Behandlung ist medikamentenfrei ohne Abhängigkeitsrisiko. (3)

1. Sooma Clinical Evaluation Report (2026)

2. Fregni F, El-Hagrassy MM, Pacheco-Barrios K, Carvalho S, et al. Evidence Based Guidelines and Secondary Meta-Analysis for the Use of Transcranial Direct Current Stimulation in Neurological and Psychiatric Disorders. Int J Neuropsychopharmacol. 2021 Apr 21;24(4):256-313. https://doi.org/10.1093/ijnp/pyaa051

3. Antal A, Bjekić J, Ganho-Ávila A, et al. Low intensity transcranial electric stimulation: Safety, ethical, legal regulatory and application guidelines (2017-2025: An update) – endorsed by the European Society for Brain Stimulation (ESBS) and by the International Federation for Clinical Neurophysiology (IFCN). Clin Neurophysiol. 2026;184:2111436. doi:10.1016/j.clinph.2025.2111436

Gezielte Behandlung dort, wo sie gebraucht wird

Chronische Schmerzen gehen mit einer veränderten Erregbarkeit in den kortikalen Netzwerken einher, die die sensorischen und emotionalen Dimensionen des Schmerzes verarbeiten. Sooma tDCS ist darauf ausgelegt, diese Aktivität direkt zu modulieren.

Zwei auf der Kopfhaut platzierte Elektroden geben einen sanften, konstanten elektrischen Strom (2 mA) ab. Die anodale Stimulation des primären Motorkortex (M1) erhöht die Erregbarkeit in Netzwerken, die zur Dämpfung der Schmerzsignale beitragen; bei Fibromyalgie ist auch die Stimulation des linken dorsolateralen präfrontalen Kortex (DLPFC) wirksam und kann insbesondere Patienten helfen, deren Schmerz eine starke affektive Komponente aufweist.

Anstatt die Neuronen zum Feuern zu zwingen, verschiebt der Strom subtil ihren Ruhezustand. Der therapeutische Nutzen baut sich allmählich auf, da wiederholte tägliche Sitzungen über Neuroplastizität länger anhaltende Veränderungen der neuronalen Erregbarkeit und Konnektivität bewirken. Eine Linderung zeigt sich in der Regel innerhalb von etwa zwei Behandlungswochen.

Für verschiedene Patientengruppen geeignet

Sooma tDCS ist ein zusätzliches Instrument im therapeutischen Repertoire der Ärztinnen und Ärzte. Es ist indiziert für Erwachsene mit chronischen Schmerzen infolge von Fibromyalgie, Kniearthrose oder neuropathischen Schmerzen bei Multipler Sklerose, Rückenmarksverletzung oder Phantomschmerz.

Es kann als eigenständige Behandlung oder als Ergänzung zu einer analgetischen oder anderen Therapie eingesetzt werden. Es eignet sich oft besonders gut für Patienten, die Schmerzmittel nicht vertragen, reduzieren möchten oder vermeiden wollen, sowie für jene, die eine nicht-medikamentöse Option ohne Abhängigkeitsrisiko suchen.

Auch wenn nicht jeder Patient von der Behandlung profitiert, lässt sie sich sehr einfach ausprobieren. Die Nebenwirkungen sind in der Regel leicht und vorübergehend, und zwei Wochen genügen, um zu erkennen, ob die Behandlung hilft.

Die Behandlung wird typischerweise angeboten von:

  • Allgemeinmedizinern (Hausärzten)
  • Physiotherapeuten und Ergotherapeuten
  • Neurologen und Neurophysiologen

So läuft die Behandlung ab

Im Video wird die DLPFC-Positionierung gezeigt

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Der Patient kann die Behandlungssitzung selbst durchführen – in der Klinik oder zu Hause. So werden die personellen Ressourcen im Gesundheitswesen effizient genutzt, da das Personal während der Sitzung andere Aufgaben erledigen kann.


Wird die Sitzung zu Hause durchgeführt, ermöglicht Sooma Portal den Ärztinnen und Ärzten, die Behandlungen aus der Ferne zu verwalten und zu überwachen.

Sooma genießt das Vertrauen der Klinik-Ärzt*innen


Wirksame Schmerzlinderung beginnt hier

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Regulatorische Informationen

EU-MDR-zertifiziert

Medizinprodukt der Klasse IIa, CE 0598. Sooma tDCS™ ist das erste nach EU-MDR zugelassene tDCS-System.

Qualitätsmanagement

In Finnland nach ISO 13485 entwickelt.

Datenschutz und Datensicherheit

Vollständige Konformität mit der DSGVO; AVV- und DSFA-Dokumentation verfügbar.

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