Bewertung der Auswirkungen der tDCS auf depressive und Angstsymptome aus transdiagnostischer Perspektive: eine systematische Übersicht und Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien
Esther Zhiwei Zheng u. a., 2024. Translational Psychiatry.
- Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse ist es, die vorhandene Evidenz hinsichtlich der therapeutischen Wirksamkeit der tDCS bei der Linderung von Depressions- und Angstsymptomen bei Personen mit unterschiedlichen klinischen Diagnosen zu bewerten.
- In dieser Übersichtsarbeit wurden die Erkenntnisse aus 56 randomisierten, mit einer Scheinbehandlung kontrollierten Studien ausgewertet, in denen wiederholte tDCS-Sitzungen im Parallelversuchsdesign durchgeführt wurden, wobei ein dreistufiges metaanalytisches Modell angewendet wurde.
- Eine tDCS-Behandlung, die auf den linken dorsolateralen präfrontalen Kortex (DLPFC) mit einer Intensität von 2 mA abzielt, zeigt eine mäßige Wirksamkeit bei der Linderung depressiver Symptome, wodurch der linke DLPFC als transdiagnostischer neuronaler Mechanismus depressiver Symptome über verschiedene klinische Erkrankungen hinweg identifiziert wird.
- Eine tDCS über dem linken DLPFC ist wirksam bei der Linderung depressiver Symptome und zeigt vielversprechende Wirkungen bei der Linderung von Angstsymptomen bei Personen mit unterschiedlichen Diagnosen.
- Diese Erkenntnisse vertiefen unser Verständnis der neuropsychologischen Grundlagen von Depressions- und Angstsymptomen und legen den Grundstein für die Entwicklung wirksamerer tDCS-Interventionen, die bei verschiedenen klinischen Erkrankungen eingesetzt werden können.
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