Sooma-Schmerztherapie – Schnelle und effektive opioidfreie Schmerzlinderung

Verschrieben vom Fachpersonal, angewandt bei Ihnen zu Hause.

Sooma-Schmerztherapie

Die Sooma-Schmerztherapie ist eine wirksame, nicht-invasive Hirnstimulationsbehandlung bei Fibromyalgie und chronischen neuropathischen Schmerzen. Sie nutzt eine Technik namens transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), bei der von einem kleinen, tragbaren Medizingerät aus ein elektrischer Strom an die Hirnareale angelegt wird, die für die sensorische und affektive Schmerzverarbeitung zuständig sind. Die Therapie ist medikamentenfrei und kann entweder als Erstlinientherapie verabreicht werden, oder um neben anderen Behandlungsformen additive Wirkungen zu erzielen. Sie wird vom medizinischen Fachpersonal verschrieben, kann aber leicht von den Patienten selbst zu Hause verabreicht werden, was sowohl dem Patienten als auch der Klinik Nutzen einbringt.

Was ist tDCS?

Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist eine nicht-invasive Neuromodulationstechnik zur Behandlung verschiedener psychiatrischer und neurologischer Störungen. Von einem tragbaren Gerät aus wird ein schwacher elektrischer Strom an gezielte Areale des Gehirns angelegt. Dies verursacht polaritätsabhängige Veränderungen in der elektrischen Signalverarbeitung des Gehirns.

Bei der Behandlung von Schmerzen wird der positive Strom (exzitatorische Stimulation) an das primär-motorische Areal und der negative Strom (hemmende Stimulation) an das kontralateral-supraorbitale Areal angelegt. Bei einseitigen peripheren Schmerzen wird die Polarität anhand der Schmerzstelle bestimmt.

Das Ziel ist, die Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnarealen zu verbessern, die für die Schmerzverarbeitung zuständig sind, und die Funktion absteigender hemmender Schmerzwege zu unterstützen.

The goal is to enhance communication between different brain areas that are responsible for pain processing and to support the function of descending inhibitory pain pathways.

Warum Schmerzen mit tDCS behandeln?

Die Wirkungen von tDCS werden bereits seit mindestens drei Jahrzehnten untersucht. Die jüngste Metaanalyse (N = 1007) über tDCS bei verschiedenen Schmerzsyndromen hat ergeben, dass die aktive tDCS eine bessere Wirkung hat als die Schein-tDCS und chronische Schmerzen mit einer moderaten Wirkungsstärke reduziert.

Die internationalen evidenzbasierten Leitlinien (2020) geben die folgenden Empfehlungen für tDCS im Schmerzmanagement:

  • Stufe B: Fibromyalgie
  • Stufe B: Neuropathische Schmerzen
  • Stufe B: Migräne
  • Stufe B Postoperative akute Schmerzen

Eine auf der Grundlage von über 40.000 Stimulationssitzungen angestellte Sicherheitsüberprüfung kam zu dem Schluss, dass tDCS eine sichere Behandlungsmethode ist, auch bei jugendlichen oder älteren Patienten.

Besuchen Sie für einen Zugriff auf die verschiedenen Publikationen unser Wissenszentrum (Materialien auf English).

Behandlungsprotokoll

Eine Sooma-Schmerztherapiesitzung dauert 20 Minuten und wird über einen Zeitraum von 2 Wochen täglich durchgeführt. Bei der Behandlung wird ein Strom von 2mA angewandt, der während der gesamten Sitzung gleichbleibt, mit der Ausnahme der kurzen Phasen des Hoch- und Herunterfahrens zu Beginn und am Ende der Sitzung. Nach Ablauf der 20 Minuten beendet das Gerät die Sitzung automatisch.

Das medizinische Fachpersonal kann den Fortschritt der Heimpatienten über unsere Fernüberwachungsplattform Sooma Online verfolgen. Die Patienten verwenden zur Aufzeichnung ihrer Stimmungs- und Gesundheitsdaten eine mobile Anwendung. Die Daten werden mit der Cloud synchronisiert und können vom Fachpersonal über einen Internetbrowser abgerufen werden.

Sehen Sie, wie es funktioniert

 

Die Schritte zum Beginn der Sooma-Depressionstherapie

Kontaktieren Sie uns. Unser Team stellt Ihnen gern die richtige Lösung für Ihre Bedürfnisse bereit.  Wir helfen Ihnen zu verstehen, wie Ihre Patienten von tDCS als Behandlung profitieren.

Wir kooperieren mit einem breit gespannten Netzwerk von Händlern, welche sicherstellen, dass Sie das Gerät so schnell wie möglich erhalten und den Vor-Ort-Support in Ihrer Landessprache nutzen können.

Wir schulen alle unsere Kunden in der Anwendung der Sooma-Therapien. Zur Erzielung von optimalen Behandlungsergebnissen ist dies von größter Bedeutung. Wir schulen Sie u. a. in den folgenden Punkten:
1. Hintergrund der Therapie
2. Wie man die richtigen Patienten für die Therapie auswählt
3. Wie man das Behandlungsprotokoll wählt und anpasst
4. Wie man das System anwendet und den Patienten seine Benutzung beibringt

Schritt 1: Vorbereitungen vor Beginn der Behandlung

Treffen Sie sich mit dem Patienten und holen Sie die relevanten medizinischen Informationen ein. Stellen Sie sicher, dass sich der Patient für die Behandlung eignet, und bestimmen Sie den Basis-Depressionswert des Patienten anhand der Depressionsskala Ihrer Wahl (z. B. BDI, HAMD, MADRS). Gehen Sie mit dem Patienten den Leihvertrag durch und lassen Sie den Vertrag vom Patienten unterzeichnen, dann können Sie ihm das Gerät samt Zubehör aushändigen. Wenn die Behandlung zu 100 % aus der Ferne durchgeführt wird, kann dieses erste Meeting per Videokonferenz verwirklicht werden. Danach kann der Patient das Gerät samt Zubehör abholen, oder es wird an ihn geliefert.

Schritt 2: Beginn der Behandlung

Normalerweise wird die erste Behandlungssitzung in einer Klinik durchgeführt und von einer Krankenschwester geleitet. Hier kann die Krankenschwester den Patienten auch darin anweisen, wie er sich die Behandlung zu Hause selbst verabreichen kann. Stellen Sie sicher, dass der Patient über die entsprechenden Anweisungen und Materialien für den Behandlungszeitraum verfügt (diese werden von Sooma bereitgestellt). Falls die Behandlung zu 100 % aus der Ferne durchgeführt wird, können Sie im Idealfall die Vorbereitung und Selbstverwaltung des Patienten bei der ersten Behandlungssitzung per Videokonferenz anweisen und überwachen, um sicherzustellen, dass die Behandlung korrekt durchgeführt wird.

Schritt 3: Während der Behandlung

Während der Behandlungsphase empfehlen wir, mit dem Patienten einmal pro Woche ein Gespräch am Telefon oder per SMS zu führen, um seinen Fortschritt und die Einhaltung der Anweisungen zu verfolgen. Zum Abschluss der Behandlungsphase kommt der Patient normalerweise in die Klinik, um die Ergebnisse vom Arzt bewertet zu bekommen. Bewerten Sie die Ergebnisse des Patienten und entscheiden Sie, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll. Wenn ja, geben Sie dem Patienten mehr zum Gerät gehörende Einwegartikel; wenn nein, bitten Sie ihn darum, das Gerät samt Zubehör zurückzugeben. Wenn die Behandlung zu 100% aus der Ferne durchgeführt wird, empfehlen wir, den Patienten am Ende der Behandlungszeit anzurufen, um die Ergebnisse am Telefon oder per Videokonferenz zu bewerten.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich das von TENS?

TENS wird zur Stimulierung der peripheren Nerven verwendet und ist normalerweise für den Einsatz im Schädelbereich kontraindiziert. Bei tDCS ist der elektrische Strom von einem anderen Typ, seine Amplitude und Dosierung sind völlig anders als bei TENS. tDCS ist diesbezüglich untersucht worden und hat sich bei Anwendungen im Schädelbereich als sicher erwiesen.

Gibt es Kontraindikationen?

Obwohl die Sooma-Schmerztherapie bei korrekter Anwendung sicher ist, gibt es bestimmte Risikogruppen, bei denen Vorsicht geboten ist. Wenn der Patient in seinem Schädel Metallimplantate oder in seinem Körper ein implantiertes lebenserhaltendes Medizingerät hat, darf die Therapie nicht angewendet werden. Auch wenn die Haut unter den Elektroden wund oder erkrankt ist, sollte die Stimulation nicht angewendet werden.

Was ist mit nicht-chronischen Schmerzzuständen?

In den meisten Studien wurde die tDCS nur bei chronischen Schmerzen eingesetzt, da unter diesen Bedingungen das Gehirn häufig eine signifikante Rolle spielt. Es gibt Hinweise darauf, dass die tDCS akute postoperative Schmerzen lindern kann, aber diese Sache wird noch genauer untersucht.

Anfrageformular

Bitte beachten Sie, dass die Sooma tDCS nur an medizinisches Fachpersonal verkauft wird. Falls Sie ein Patient sind, der eine tDCS-Behandlung erhalten möchte, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder füllen Sie unser Kontaktformular aus, und wir helfen Ihnen dabei, einen Anbieter zu finden.