Die Sooma-Depressionstherapie – Eine effektive und sichere Option

Sehen Sie, wie es funktioniert

Verschrieben vom Fachpersonal, angewandt bei Ihnen zu Hause

Sooma-Depressionstherapie

Die Sooma-Depressionstherapie ist eine wirksame, nicht-invasive Hirnstimulationsbehandlung mit nachweisbar positiven Ergebnissen. Sie nutzt eine Technik namens transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), bei der von einem kleinen, tragbaren Medizingerät aus für die Dauer von 30 Minuten ein elektrischer Strom an die präfrontalen Hirnareale angelegt wird. Die Therapie ist medikamentenfrei und kann entweder als Erstlinientherapie verabreicht werden, oder um neben anderen Behandlungsformen additive Wirkungen zu erzielen. Sie wird vom medizinischen Fachpersonal verschrieben, kann aber leicht von den Patienten selbst zu Hause angewandt werden, was allen Beteiligten nutzt. Nach wiederholter Stimulierung einmal täglich über die Dauer von drei Wochen lindern sich die Symptome bei der Mehrheit der Patienten.

Behandlungsergebnisse bei der Sooma-Depressionstherapie

Die Sooma-Depressionstherapie ist zur Behandlung von Tausenden von Patienten in über 30 Ländern weltweit verwendet worden. Die neueste Publikation über die Ergebnisse der Therapie basiert auf 302 Patienten, die entweder in einer Klinik oder bei sich zu Hause behandelt wurden. Bei den meisten Patienten wurde zu Beginn eine schwere oder mittelschwere Depression diagnostiziert, und sie wurden drei Wochen lang behandelt.

Die Ansprechrate betrug 61 %, was bedeutet, dass mehr als 6 von 10 Patienten durch die Therapie einen mindestens 50-prozentigen Rückgang ihrer Depressionssymptome erlebten. Aus der Sicht der Patienten hat dies der Mehrheit von ihnen dabei geholfen, schwere Arbeitsstörungen zu überwinden und zu ihren normalen Routinen zurückzukehren.

Was ist tDCS?

Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist eine nicht-invasive Neuromodulationstechnik zur Behandlung verschiedener psychiatrischer und neurologischer Störungen. Von einem tragbaren Gerät aus wird ein schwacher elektrischer Strom an gezielte Areale des Gehirns angelegt. Dies verursacht polaritätsabhängige Veränderungen in der elektrischen Signalverarbeitung des Gehirns.

Bei Depressionen wird der Strom an die präfrontalen Hirnareale angelegt, um deren Aktivität zu modulieren. Das Ziel ist,

  1. die Hypoaktivität des linken dorsolateralen präfrontalen Kortex (DLPFC) und
  2. die Hyperaktivität des rechten DLPFC zu normalisieren.

Lesen Sie mehr über tDCS

Warum verwendet man tDCS zur Behandlung von Depressionen?

Die Wirkungen von tDCS werden bereits seit mindestens drei Jahrzehnten untersucht. Die jüngste Metaanalyse (N = 1092) über tDCS bei Depressionen hat ergeben, dass die aktive tDCS der Schein-tDCS überlegen ist, und zwar sowohl hinsichtlich der Endpunkt-Depressionswerte als auch der Ansprech- und Remissionsrate.

tDCS ist mit keiner schwerwiegenden nachteiligen Wirkung verbunden. Eine auf der Grundlage von über 40.000 Stimulationssitzungen angestellte Sicherheitsüberprüfung kam zu dem Schluss, dass tDCS eine sichere Behandlungsmethode ist, auch bei jugendlichen oder älteren Patienten.

Mehrere Patienten berichteten von erhöhter Aktivität und besserer Funktionalität im täglichen Leben sowie von Verbesserungen bei Arbeitsbeeinträchtigungen.

Besuchen Sie für einen Zugriff auf die verschiedenen Publikationen unser Wissenszentrum (Materialien auf English).

Behandlungsprotokoll

Eine Sooma-Depressionstherapiesitzung dauert 30 Minuten und wird über einen Zeitraum von 3 Wochen täglich durchgeführt. Bei der Behandlung wird ein Strom von 2mA Stärke angewandt, der während der gesamten Sitzung gleichbleibt, mit Ausnahme der kurzen Phasen des Hoch- und Herunterfahrens zu Beginn und am Ende der Sitzung. Nach Ablauf der 30 Minuten beendet das Gerät die Sitzung automatisch.

Das medizinische Fachpersonal kann den Fortschritt der Heimpatienten über unsere Fernüberwachungsplattform Sooma Online verfolgen. Die Patienten verwenden zur Aufzeichnung ihrer Stimmungs- und Gesundheitsdaten eine mobile Anwendung. Die Daten werden mit der Cloud synchronisiert und können vom Fachpersonal über einen Internetbrowser abgerufen werden.

Die Schritte zum Beginn der Sooma-Depressionstherapie

Kontaktieren Sie uns. Unser Team stellt Ihnen gern die richtige Lösung für Ihre Bedürfnisse bereit. Wir kooperieren mit einem breit gespannten Netzwerk von Händlern, welche sicherstellen, dass Sie das Gerät so schnell wie möglich erhalten und den Vor-Ort-Support in Ihrer Landessprache nutzen können.

Wir schulen alle unsere Kunden in der Anwendung der Sooma-Therapien. Zur Erzielung von optimalen Behandlungsergebnissen sind die folgenden Punkte von größter Bedeutung:
1. Hintergrund der Therapie
2. Wie man die richtigen Patienten für die Therapie auswählt
3. Wie man das Behandlungsprotokoll wählt und anpasst
4. Wie man das System anwendet und den Patienten beibringt, es zu benutzen

Schritt 1: Vorbereitungen vor Beginn der Behandlung

Treffen Sie sich mit dem Patienten und holen Sie die relevanten medizinischen Informationen ein. Stellen Sie sicher, dass sich der Patient für die Behandlung eignet, und bestimmen Sie den Basis-Depressionswert des Patienten anhand der Depressionsskala Ihrer Wahl (z. B. BDI, HAMD, MADRS). Gehen Sie mit dem Patienten den Leihvertrag durch und lassen Sie den Vertrag vom Patienten unterzeichnen, dann können Sie ihm das Gerät samt Zubehör aushändigen. Wenn die Behandlung zu 100 % aus der Ferne durchgeführt wird, kann dieses erste Meeting per Videokonferenz verwirklicht werden. Danach kann der Patient das Gerät samt Zubehör abholen, oder es wird an ihn geliefert.

Schritt 2: Beginn der Behandlung

Normalerweise wird die erste Behandlungssitzung in einer Klinik durchgeführt und von einer Krankenschwester geleitet. Die Krankenschwester kann den Patienten auch darin anweisen, wie er sich die Behandlung zu Hause selbst verabreichen kann. Stellen Sie sicher, dass der Patient über die entsprechenden Anweisungen und Materialien für den Behandlungszeitraum verfügt (diese werden von Sooma bereitgestellt). Falls die Behandlung zu 100% aus der Ferne durchgeführt wird, können Sie im Idealfall die Vorbereitung und Selbstverwaltung des Patienten per Videoanruf anweisen und überwachen, um sicherzustellen, dass die Behandlung korrekt durchgeführt wird.

Schritt 3: Während der Behandlung

Während der Behandlungsphase empfehlen wir, mit dem Patienten einmal pro Woche ein Gespräch am Telefon oder per SMS zu führen, um seinen Fortschritt und die Einhaltung der Anweisungen zu verfolgen. Zum Abschluss der Behandlungsphase kommt der Patient normalerweise in die Klinik, um die Ergebnisse vom Arzt bewertet zu bekommen. Evaluieren Sie den neuen Depressionswert des Patienten anhand eines neuen BDI/MADRS/HAMD-Formulars und entscheiden Sie, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll. Wenn ja, geben Sie dem Patienten mehr zum Gerät gehörende Einwegartikel; wenn nein, bitten Sie ihn darum, das Gerät samt Zubehör zurückzugeben. Wenn die Behandlung zu 100 % aus der Ferne durchgeführt wird, empfehlen wir, den Patienten am Ende der Behandlungszeit anzurufen, um die Ergebnisse am Telefon oder per Videokonferenz zu bewerten.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich das von der ECT?

Bei der Sooma-Depressionstherapie wird für jeweils 30 Minuten ein schwacher Gleichstrom in bestimmte Regionen des Gehirns geleitet, um die elektrische Signalverarbeitung im Gehirn nach und nach zu ändern. Die ECT dagegen verwendet ultrakurzen Wechselstrom, um einen Anfall im Gehirn herbeizuführen. Der Spitzenstrom ist bis zu 500-mal größer als bei der Sooma-Depressionstherapie und führt zu völlig unterschiedlichen biologischen Reaktionen im Gehirn.

Gibt es Kontraindikationen?

Obwohl die Sooma-Depressionstherapie bei korrekter Anwendung sicher ist, gibt es bestimmte Risikogruppen, bei denen Vorsicht geboten ist. Wenn der Patient in seinem Schädel Metallimplantate oder in seinem Körper ein implantiertes lebenserhaltendes Medizingerät hat, sollte die Therapie nicht angewendet werden. Auch wenn die Haut unter den Elektroden wund oder erkrankt ist, sollte die Stimulation nicht angewendet werden.

Gibt es andere psychiatrische Erkrankungen, bei denen die Behandlung helfen könnte?

Bei vielen psychiatrischen Erkrankungen sind Forschungen im Gange, und wir haben im Rahmen der Depressionstherapie bei einigen anderen Erkrankungen Verbesserungen beobachtet. Es gibt jedoch noch nicht genügend Beweise, um zu diesem Zeitpunkt die Wirksamkeit der Behandlung bei anderen Erkrankungen zu behaupten. Sie können sich mit uns in Verbindung setzen, um eine bestimmte Erkrankung zu besprechen.

Anfrageformular

Bitte beachten Sie, dass die Sooma tDCS nur an medizinisches Fachpersonal verkauft wird. Falls Sie ein Patient sind, der eine tDCS-Behandlung erhalten möchte, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder füllen Sie unser Kontaktformular aus, und wir helfen Ihnen dabei, einen Anbieter zu finden.

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